Welcher Sport hat welche Wirkung? "Kraft"
Eine gut entwickelte Muskulatur stabilisiert die Wirbelsäule und wirkt so Haltungsschäden entgegen.
Gut trainierte Muskeln stellen einen außergewöhnlich effektiven Gelenkschutz dar, indem sie das Risiko von Verletzungen und Arthrosen verhindern.
Durch Krafttraining kommt es zur Ausschüttung von Endorphin, das stimmungsaufhellend wirkt.
Krafttraining erweist sich als Therapeutikum für Menschen mit niedrigen Blutdruck, da eine tonisierte Muskulatur auch den Blutdruck erhöht.
Ein Mehr an Kraft hat maßgeblichen Einfluss auf Vitalität, Selbstvertrauen und positive Lebenseinstellung.
Vor allem Spielsportarten haben einen äußerst günstigen Einfluss auf die Knochenstärke bzw. -dichte, da durch die vielfältigen Antritts, Sprung- und Schuss- bzw. Wurfbewegungen außergewöhnlich intensive Entwicklungsreize gesetzt werden.
Nach Gewichthebern haben Spielsportler im Allgemeinen die größte Knochendichte und damit den besten Schutz vor Knochenbrüchen. Sportspiele sind besonders für Kinder und Jugendliche wichtig, da in dieser Altersstufe etwa 98% der Knochenspitzenmasse aufgebaut werden.
Die sogenannte Altersosteoporose ist - abgesehen von wenigen Ausnahmen - auf Inaktivität zurückzuführen. Krafttraining ist für den Erhalt der Knochenstabilität und somit der Selbständigkeit und Unabhhängigkeit vor allem älterer Menschen unabdingbar.
Bundes-Sportorganisation Gesundheit
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